Dienstag, 7. Januar 2014

Endlich Urlaub! (Teil 1)

Teil 1: Potosí

 

So, die Schule ist vorbei, also wird endlich Urlaub gemacht!

Nachdem wir Weihnachten gut übertanden haben (so anders als in Deutschland war es nicht, außer dass wir mit der Bescherung bis Mitternacht warten mussten), sind am 30. Dezember meine Schwester mit ihrem Freund und am 1. Januar mein Freund gekommen.
Nach einem Ausruhtag sind wir dann auch gleich mal auf unsere Reise durch Bolivien gestartet! Das erste Ziel hieß: Potosí.

Potosí ist eine Minenstadt auf ca. 4100m und ist somit die höchste bewohnte Stadt der Welt. Und natürlich auch die höchste Minenstadt der Welt.
Früher war Potosí eine der reichsten Städte, da im Cerro Rico (Reicher Berg) sehr viel Silber und viele andere (damals noch) wertvolle Mineralien abgebaut wurden. Allerdings wurde das komplette Silber nach Spanien überführt.
Mittlerweile werden immer noch Mineralien abgebaut, allerdings sind diese nicht mehr so wertvoll wie früher und so ist Potosí nicht mehr sehr reich. In den Minen wird aber immer noch gearbeitet und deshalb konnten wir auch eine besuchen.

Es ist Tradition, dass die Besucher der Mine den Minenarbeitern kleine Geschenke mitbringen. Zum Beispiel Coca, Zigaretten, Alkohol (96%) oder auch Dynamit. 


Vorher...

...und in der Mine

Der Gott der Minenarbeiter.
Die Männer in der Mine opfern Coca, Alkohol und Zigaretten an den Gott,
damit dieser ihnen reine Mineralien schenkt.

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